Aus Leidenschaft zum Radfahren

Routenplanung & Navigation am Rennrad

Wenn man Regionen aus der Sicht des Sattels nicht gut kennt, empfehle ich dir Routen vor deinen Ausfahrten zu planen, um Pausen zu vermeiden, die der Suche nach der richtigen Abbiegung dienen.

Mein erster Schritt für die Routenplanung war der Kauf einer Fahrradkarte, die zwar für die Inspiration und einen guten Überblick ganz nett war, aber für das Navigieren während der Tour nicht praktisch genug. 


So gehst du bei der Routenplanung am besten vor


Ich empfehle dir bei der Routenplanung mit Komoot zu arbeiten und einen Fahrradcomputer zu verwenden, mit dem man navigieren kann. Zu Beginn meiner Hobby-Fahrrad-Karriere wollte ich mir das Geld dafür sparen und habe daher einen Fahrradcomputer ohne Navigationsmöglichkeit gekauft. Nach ein paar Monaten habe ich mir das Upgrade auf einen Wahoo Element gegönnt und bin froh ihn auf jeder Tour dabei zu haben. 

Screenshot von der Komoot Weboberfläche

Komoot – meine erste Wahl für die Routenplanung

Die Vorteile von Komoot:

  • Die Bedienung der Routenplaners gestaltet sich einfach. 
  • Es gibt bereits zahlreiche Routen an vielen Orten, die du übernehmen, bzw. nach deinen Wünschen adaptieren kannst. 
  • Du siehst auf einen Blick wie viele Kilometer und Höhenmeter, die geplante Tour hat. Zudem errechnet komoot je nach ausgewählten Fitnessgrad, wie lange die Tour ungefähr dauern wird.
  • Weiters kannst du die Route so planen, dass du auf weniger befahrenen Straßen unterwegs bist (Weg, Fahrradweg, Nebenstraße, Straße, Bundesstraße) und bekommst Auskunft über die jeweilige Wegbeschaffenheit (Fester Kies, Pflaster, Straßenbelag, Asphalt).
  • Geplante Touren kannst du speichern und mit ein paar Klicks mit Freund:innen teilen. 
  • Gemachte Touren kannst du hochladen und so deine Leistungen einfach verfolgen. Weiters kannst du Komoot mit vielen Sport-Apps verbinden.

Mit dem Kauf des “Komoot-Welt” Paketes für nur € 29,99 kannst auf der ganzen Welt Wanderungen und Radtouren zu planen, die du direkt auf deinen Radcomputer oder deine Garmin runterladen kannst. Alternativ kannst du die Offline-Karten auf Radtouren auf dem Handy nutzen.

Bei Komoot gibt es auch ein Premium Abo, das einige Vorteile wie z.B. die Planung von Mehrtagestouren einfach ermöglicht. Sollte ich dieses testen, werde ich natürlich hier berichten.

Link zu Komoot: https://www.komoot.de/

Foto von einem Wahoo am Lenker eines Rennrads

Wahoo – der multifunktionale Fahrradcomputer

Auf Empfehlung meines technikaffinen und radbegeisterten Freundes Dom habe ich mich 2021 für einen Wahoo Element Roam entschieden.

Die Vorteile eines Wahoos:

  • Einfache Bedienung ohne Touchscreen (auch mit Handschuhen und im Regen zu bedienen).
  • Du kannst deine geplanten Touren ganz einfach auf den Wahoo laden. Die Navigation ist sehr übersichtlich und kann auf Wunsch Töne für Hinweise abgeben. 
  • Der Wahoo hat eine super Akkulaufzeit (über 10 Stunden!).
  • Eine gute Lesbarkeit ist gegeben, auch wenn die Sonne auf das Display scheint. 
  • Weiters kannst du einstellen, dass dir deine Herzfrequenz, Trittfequenz und deine Watt angezeigt werden. (Sofern du die notwendigen Geräte verbunden hast.) Ich benutze übrigens auch den Pulsgurt von Wahoo.
  • Wenn du unterwegs doch beschließt deine Route abzubrechen, kannst du jederzeit die “Bring mich zurück zum Startpunkt” Funktion nutzen.

Mittlerweile ist bereits eine neue Version des Wahoo Elemnt Roam auf den Markt bekommen, der einige tolle Features mehr hat (verbesserter Display, USB-C Ladeanschluss…). Sparfüchse können das ältere Modell, das ich seit zwei Jahren nutze, momentan zu einem tollen Preis von ca. € 200,- erwerben.

Max nutzt einen Wahoo Elemnt Bolt V2, das kleinere Modell. Der Bolt hat die gleichen Features wie der Roam, nur ein kleineres Display, etwas weniger Akku und günstiger. Du siehst ihn oben im Bild am Lenker!

Link zu Fahrradcomputer von Wahoo: https://de-eu.wahoofitness.com/devices/bike-computers

Mit komoot und einen Fahrradcomputer, der GPX-Dateien lesen und dann eine Navigation starten kann, bist du auf deinen Touren flexibler, kannst (international) tolle Orte kennenlernen.


Disclaimer: Die hier empfohlene Produkte nutzen wir seit Jahren selbst und haben keine Bezahlung von den genannten Marken erhalten.

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